Die CSRD und ihre Auswirkungen auf den Fuhrpark

Die CSRD und ihre Auswirkungen auf den Fuhrpark

Die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) bringt tiefgreifende Veränderungen für Fuhrparks mit sich, wobei die Nachhaltigkeit der geschäftlichen Mobilität eine wichtige Rolle spielt. Diese neue CSRD-Verordnung verpflichtet Unternehmen, detailliert über soziale und ökologische Aspekte ihrer Geschäftstätigkeit zu berichten, darunter auch über die Treibhausgasemissionen. Für Flottenmanager bedeutet dies, dass sie sich auf CO2-arme Anschaffungen, die CO2-Neutralität von Geschäftsreisen und die Förderung umweltfreundlicher Pendelfahrten konzentrieren müssen.

Bedeutung der CSRD

Die CSRD-Richtlinie ist ein europäisches Gesetz, das große und börsennotierte Unternehmen verpflichtet, regelmäßig über soziale und ökologische Risiken zu berichten. Diese CSRD-Gesetzgebung legt umfassendere und strengere Standards fest als die vorherige Non-Financial Reporting Directive (NFRD), wobei ein starker Schwerpunkt auf der Berichterstattung über Treibhausgasemissionen liegt. Gemäß der CSRD-Richtlinie müssen Unternehmen nicht nur ihre CO2-Emissionen dokumentieren, sondern auch, wie sich ihre Aktivitäten auf Menschenrechte und die Umwelt auswirken. Dies macht die Bedeutung der CSRD umfassender und wichtiger für Unternehmen, die ihre Nachhaltigkeit ernsthaft vorantreiben wollen.

Im Gegensatz zur NFRD, bei der die Überprüfung und Berichterstattung freiwillig war, ist dies gemäß der CSRD-Richtlinie verpflichtend. Das bedeutet, dass Unternehmen nun detailliertere und zuverlässigere Informationen bereitstellen müssen, was erhebliche Auswirkungen auf die Art und Weise hat, wie sie ihre Nachhaltigkeitsberichte erstellen und umsetzen. Unternehmen müssen nicht nur berichten, sondern auch Ziele festlegen, um die CO2-Emissionen zu halbieren und letztendlich auf null Emissionen zu kommen

CSRD-Gesetzgebung und Flottenmanager

Mit dem Inkrafttreten der CSRD-Gesetzgebung sind Unternehmen gezwungen, ihre CO2-Emissionen in allen Bereichen ihres Betriebs zu reduzieren, einschließlich der betrieblichen Mobilität. Dies rückt den Fuhrparkmanager in den Mittelpunkt des Übergangs zu einer nachhaltigeren Mobilität. Während Fuhrparks traditionell ein wesentlicher Bestandteil des Geschäftsbetriebs waren, verlagert sich der Fokus nun auf alternative Mobilitätslösungen wie Carsharing, Fahrräder und digitale Mobilitätsbudgets. Dadurch wandelt sich die Rolle des Fuhrparkverwalters hin zu der eines Mobilitätsmanagers – eine Veränderung, die sowohl Herausforderungen als auch Chancen mit sich bringt.

Die Verabschiedung der Corporate Sustainability Reporting Directive durch die EU bedeutet, dass Unternehmen nun über ihre Bemühungen zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen berichten müssen. Flottenmanager spielen dabei eine zentrale Rolle und müssen Strategien entwickeln, um die CSRD-Verpflichtungen zu erfüllen. Diese neuen Verantwortlichkeiten erfordern, dass Flottenmanager nicht nur Experten im Mobilitätsmanagement sind, sondern auch in den Bereichen Nachhaltigkeit und Regulierung. Auch die Mobilität im Pendlerverkehr mit privaten Fahrzeugen wird berücksichtigt, auf die ein Flottenmanager zwar weniger direkten Einfluss ausüben kann, für die aber dennoch Ziele festgelegt werden müssen.

CSRD für wen?

Die CSRD-2025-Verordnung erweitert die Verpflichtung zur Nachhaltigkeitsberichterstattung auf eine viel größere Gruppe von Unternehmen. Während zuvor nur große börsennotierte Unternehmen, Banken und Versicherungsgesellschaften mit mehr als 500 Mitarbeitern berichten mussten, sind nun auch andere große Unternehmen verpflichtet, ihre nichtfinanziellen Leistungen offenzulegen. Das bedeutet, dass EU-Unternehmen, die zwei der folgenden drei Kriterien erfüllen, der CSRD-Pflicht nachkommen müssen. Die Kriterien lauten wie folgt:

  • Mehr als 250 Mitarbeiter
  • Mehr als 40 Millionen Euro Nettoumsatz
  • 20 Millionen Euro an Vermögenswerten

Darüber hinaus gilt die CSRD-Richtlinie auch für Nicht-EU-Unternehmen mit einem Umsatz von mehr als 150 Millionen Euro, die in der EU tätig sind. Diese Unternehmen müssen ab 2024 über ihre Nachhaltigkeitsleistung berichten, wobei die ersten Berichte im Jahr 2025 einzureichen sind.

CSRD-Berichterstattung

Gemäß der CSRD-Gesetzgebung müssen Unternehmen über drei Arten von Emissionen berichten: Scope 1, 2 und 3. Für Flottenmanager sind diese Messungen von entscheidender Bedeutung. In der CSRD-Berichterstattung werden diese drei „Scopes“ als Beispiel herangezogen, um das Format des CSRD-Berichts zu gestalten.

  • Scope 1: Direkte Emissionen von Firmenfahrzeugen, die sich im Besitz der Organisation befinden oder von ihr verwaltet werden. Dies umfasst alle Emissionen von Fahrzeugen, die mit fossilen Brennstoffen betrieben werden.
  • Scope 2: Indirekte Emissionen durch die Erzeugung von zugekaufter Energie, wie beispielsweise der Strom, der von Elektrofahrzeugen verbraucht wird.
  • Scope 3: Indirekte Emissionen aus Quellen, die nicht im Besitz der Organisation sind oder von ihr verwaltet werden, wie z. B. Pendelfahrten von Mitarbeitern und Geschäftsreisen. Dies ist die am schwierigsten zu messende Kategorie und erfordert einen umfassenden Ansatz zur Steuerung.

Ein wichtiger Bestandteil der CSRD-Berichterstattung ist die Reduzierung der Scope-3-Emissionen. Flottenmanager können dies erreichen, indem sie bei der Planung von Geschäftsreisen umweltbewusste Entscheidungen treffen. Einige Strategien umfassen:

  • Umweltfreundlicher Pendelverkehr: Ermutigen Sie Mitarbeiter, sich für nachhaltige Verkehrsmittel wie Fahrräder oder öffentliche Verkehrsmittel zu entscheiden.
  • Kohlenstoffarme Geschäftsreisen: Ziehen Sie virtuelle Besprechungen als Alternative zu Reisen in Betracht und fördern Sie die Nutzung von Verkehrsmitteln mit geringen CO2-Emissionen, wie z. B. Züge anstelle von Flugzeugen.

Wie können Flottenmanager die CSRD-Anforderungen erfüllen?

Um die CSRD-Vorschriften und die damit verbundenen Berichtspflichten zu erfüllen, müssen Flottenmanager eine Reihe von Maßnahmen ergreifen:

  • Anwendung anerkannter Nachhaltigkeitsstandards: Denken Sie dabei beispielsweise an die Richtlinien zur Bilanzierung von Treibhausgasemissionen
  • Gewinnung datengestützter Erkenntnisse: Sammeln Sie detaillierte Daten zur Fahrzeugnutzung, einschließlich Kraftstoffverbrauch, gefahrener Kilometer und der Aufteilung zwischen geschäftlicher und privater Nutzung.
  • Einbeziehung von Stakeholdern: Schaffen Sie Unterstützung und Glaubwürdigkeit für Nachhaltigkeitsinitiativen, indem Sie Stakeholder aktiv einbeziehen.
  • Einsatz von Technologie: Nutzen Sie fortschrittliche Technologien zur Datenerfassung und zur Automatisierung der Berichterstattung, wodurch die Einhaltung der CSRD-2025-Anforderungen vereinfacht wird.

CSRD und TrackJack

Mit TrackJack wird die CSRD-Berichterstattung erheblich vereinfacht. Durch die Ausstattung der Flotte mit Fahrtenerfassungssystemen werden die Fahrzeugdaten und die für die CSRD-Berichterstattung erforderlichen Informationen direkt miteinander verknüpft. Das Fahrtenerfassungssystem von TrackJack erfasst bei jeder Fahrt:

  • die Marke und den Typ des Fahrzeugs;
  • den verwendeten Kraftstoff;
  • die Gesamtzahl der zurückgelegten Kilometer;
  • die Art der Fahrt (Weg zur Arbeit, privat oder geschäftlich).

TrackJack erfasst diese Daten bei jeder Fahrt. Das Beispiel für einen CSRD-Bericht sieht wie in der nebenstehenden Abbildung aus. So erfüllen Sie nicht nur die CSRD-Verpflichtung, sondern optimieren auch direkt den gesamten Fuhrpark.

CSRD für Ihr Unternehmen

Die CSRD-Vorschriften verändern die Art und Weise, wie Unternehmen über Nachhaltigkeit und Mobilität denken müssen. Möchten Sie mehr über die CSRD erfahren und darüber, wie TrackJack Ihnen bei der CSRD-Berichterstattung auf Flottenebene für Scope 1, 2 und 3 helfen kann? Dann kontaktieren Sie uns gerne unter der Telefonnummer 010-8200190 oder per E-Mail an sales@trackjack.nl