Die Erfolgsgeschichte von Edward und Geoffrey Piguillet klingt wie eine fantastische Unternehmergeschichte. Sie beginnt 1994 in einem Dachzimmer in Berkel en Rodenrijs. Mit einem geliehenen Laptop macht er sich zusammen mit seinem Vater und seinem Bruder daran, Lüftungsanlagen zu überholen. Fast 20 Jahre später steht in eben diesem Berkel ein brandneues Gebäude, auch wenn dort keine geliehenen Laptops mehr zu finden sind.

Die Ursprünge der Piguillet-Gruppe liegen in der Beschichtung und Reinigung von Lüftungsanlagen. Begriffe wie Nachhaltigkeit, Energieeinsparung und höhere Effizienz tauchen schnell auf. Und auf dem heutigen Markt, auf dem CO2-Emissionen und nachhaltiges Unternehmertum im Vordergrund stehen, gibt es für diesen waschechten Unternehmer aus Berkel keine Ruhe.

“Wenn es zum Beispiel gebrannt hat, befindet sich Ruß in der Anlage. Mithilfe eines patentierten Systems blasen wir diesen heraus. Und das ist für den Versorgungssektor, die Schifffahrt und den Offshore-Bereich unglaublich wichtig“, erzählt Edward. Teams werden in die ganze Welt geflogen, um beispielsweise Schiffe, die in einem Trockendock liegen, zu bearbeiten. „Es arbeiten Teams in Dubai, Singapur und Cádiz. Ein Container mit Material wird ins Trockendock gebracht, wo Teams von vier bis sechs Mann sofort mit der Arbeit beginnen.“

Viel mehr als nur Luft

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Mittlerweile stützt sich Piguillet auf drei Säulen.  Luftseitige Anlagen zur Optimierung von Klimaanlagen für Büros und Gebäude, wasserseitige Anlagen zur Reinigung und Desinfektion von gewerblichen Trinkwasser- und Prozessanlagen sowie Nachhaltigkeitsmaßnahmen, bei denen Luftbehandlungsanlagen optimiert werden. Dadurch sinken die Energie- und Wartungskosten, und es wird weniger CO₂ ausgestoßen.

„Bei Notfällen wird unser Mehrwert
erst richtig deutlich“

Und obwohl es in den Niederlanden einige andere Anbieter gibt, die in gewisser Weise vergleichbare Dienstleistungen anbieten, bietet Piguillet die Möglichkeit, bei Notfällen wirklich schnell zu handeln und erst dann zu gehen, wenn alles sicher ist und vollständig gelöst wurde.

Korrekturen und Entlastung

„Die Arbeit der Monteure ist körperlich anstrengend. Sie müssen fast immer über ihre Kräfte hinausarbeiten“, fährt Edward fort. „Wenn ein Monteur früher fertig ist, ist es schön, wenn ein Kollege einspringen kann. Anhand der GPS-Tracker in den Bussen kann der Disponent genau sehen, wo sich jeder befindet, wo Hilfe benötigt wird, und so die Mitarbeiter sehr effizient steuern.“

Auch die Fahrtenaufzeichnung von TrackJack wird genutzt, um die Arbeitszeiten zu überprüfen. Wöchentlich kontrolliert eine Sekretärin, ob die eingetragenen Stunden mit den in den Fahrzeugen erfassten Stunden übereinstimmen. „Es ist ein Kontrollinstrument. Gleichzeitig wissen die Mechaniker, dass das GPS-System eingebaut ist, und das bietet auch eine ganze Reihe von Vorteilen. Sie müssen keine Kilometer für das Finanzamt oder die steuerliche Nachbelastung eintragen, und natürlich sagt niemand Nein, wenn ein Kollege bei einem Auftrag Hilfe anbietet“, so Edward.

„Mit den GPS-Trackern in den Bussen können wir perfekt nachschalten“

Von PostNL bis zum Gefängnis

Und wo das Familienunternehmen mit drei Personen im Dachzimmer begann, hat es sich inzwischen zu einem kerngesunden Unternehmen mit mehr als 60 Mitarbeitern entwickelt.

Anfang 2022 wurde das neue Gebäude eröffnet, von dem aus die Kalkulationen erstellt, der Vertrieb abgewickelt und die Verwaltung geführt werden. Die Monteure sind zwar auch gelegentlich dort, sind aber meist vor Ort bei Kunden, um Aufträge auszuführen. Das neue Gebäude ist natürlich mit den besten Klimaanlagen ausgestattet, aber auch die Bar und die Kantinen sehen perfekt aus. Das Highlight? Der Fitnessraum, ausgestattet mit allerlei Technogym-Geräten.

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Edward fasst zusammen: „Die Mitarbeiter müssen natürlich gerne hier arbeiten. Und idealerweise sollten sie auch ein Führungszeugnis vorweisen können, da wir unsere Dienste in allen Gefängnissen in den Niederlanden sowie im Justizpalast in Den Haag erbringen dürfen.“

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