schoonmakend nederland Fahrtenbuchf├╝hrungRick van der Gaag ist Projektmanager für Unternehmertum bei Schoonmakend Deutschland. Rick: „Wir vertreten die Interessen von fast 500 Unternehmern in der Reinigungs- und Fensterreinigungsbranche. Dazu gehören der Abschluss eines Tarifvertrags, politische Lobbyarbeit und eine starke Positionierung der Branche. Dadurch sind unsere Mitglieder in der Lage, 125.000 Reinigungskräften wertvolle Arbeit zu bieten und erfolgreich in einem gesunden unternehmerischen Umfeld zu agieren.“

Als Rick vor fast 5 Jahren bei Schoonmakend Deutschland anfing, brachte er mehr als 10 Jahre Erfahrung in Branchenverbänden mit. Die Dynamik in Branchenverbänden ist seiner Erfahrung nach sehr ähnlich. „Wir sind sozial, engagiert und arbeiten viel mit Familienunternehmen zusammen“, fährt Rick fort.

Das Schöne an Schoonmakend Deutschland ist, dass sie für die Gemeinschaft, aber auch für den Einzelnen da sind. So bieten sie einen Tarifvertrag und einen Rechts-Helpdesk an, der Fragen von Mitgliedern zum Arbeitsrecht (wodurch man seinen Buchhalter oder Anwalt nicht anrufen muss und sofort viel spart) sowie zu betriebswirtschaftlichen Themen beantwortet. Und hat der Helpdesk die Antwort nicht parat? Dann steht ein ganzes Netzwerk bereit, um einzuspringen.

Das Kollektiv ist dadurch noch stärker. Da der Branchenverband eine Abdeckungsquote von fast 70 Prozent hat – das heißt, mehr als zwei Drittel aller Reinigungskräfte in den Niederlanden arbeiten bei einem Mitglied –, ist er die einzige Partei auf Arbeitgeberseite, die den für die Branche geltenden Tarifvertrag abschließen darf, der für allgemeinverbindlich erklärt wird.

Gewerbereinigung, Aufarbeitung, Fensterreinigung, Hotels und mehr

G├╝tesiegel schoon trackjackDer Branchenverband für die Reinigungsbranche in den Niederlanden setzt sich für die gesamte Bandbreite der Branche ein. „Neben der regulären Reinigung gibt es in der Branche verschiedene Spezialgebiete. Für jedes Spezialgebiet gelten andere Anforderungen und Wünsche. Bei Sanierungsfragen (Wiederherstellung von Gebäuden nach Brand-, Sturm- und Wasserschäden) geht es oft um Schnelligkeit (damit der Schaden begrenzt wird). Bei der Fensterreinigung ist das Arbeiten in der Höhe und die Gewährleistung von Sicherheit und Verantwortungsbewusstsein ein wichtiges Thema. Genau aus diesem Grund ist das Gütesiegel „G├╝tesiegel Schoon“ eine Voraussetzung für die Mitgliedschaft bei Schoonmakend Deutschland.“

Dieses Gütesiegel prüft nämlich nicht, wie sauber die Fenster sind, nachdem ein Fensterputzer dort war, oder wie viel Staub auf einem Schreibtisch liegt, sondern garantiert den Prozess und die Organisation. Die Abläufe müssen gut geregelt sein, auch aufgrund der Kettenhaftung, mit der die Branche konfrontiert ist. Das verhindert unter anderem die Ausbeutung von Mitarbeitern und sorgt dafür, dass sich Unternehmen wirklich an die Gesetzgebung halten.
Zudem bietet Schoonmakend Deutschland eine Aspirantenmitgliedschaft an. Unternehmen, die das Gütesiegel „Schoon“ noch nicht erhalten haben, haben ein Jahr Zeit, um die Anforderungen des Gütesiegels zu erfüllen. Oftmals muss dann noch eine NEN4400-Anforderung erfüllt werden.

„Gemeinsam kommt man weiter, allein ist man schneller“

Der Marktmonitor

Eine von Ricks Aufgaben ist der Marktmonitor, der dieses Jahr eingeführt wurde. Dieser Benchmark wird 13 Mal pro Jahr unter den Mitgliedern durchgeführt und liefert Daten, auf die man sich wirklich stützen kann. Dabei kann es sich um den Umsatz, aber auch um den Krankenstand handeln. „In unserer Branche machen die Mitarbeiter etwa 80 Prozent der Kosten aus. Aber wenn man nur weiß, dass der Krankenstand im dritten Quartal 2021 bei 6 Prozent lag, hat man keine Vergleichswerte und weiß nicht, wie es um das Unternehmen steht. Aus diesem Grund liefern unsere Mitglieder Daten zu Geschlecht, Lohngruppen, Alter, Beschäftigungsart und mehr. Das ist nicht nur für die Mitglieder selbst nützlich, sondern auch bei den Verhandlungen über den zuvor erwähnten Tarifvertrag“, erzählt Rick stolz.

„Wir stellen vor allem fest, dass junge Unternehmer gerne Daten teilen. Sie sind sehr offen zueinander und verstehen, dass man alleine zwar schneller ist, gemeinsam aber weiter kommt. Sie sind Konkurrenten, beißen sich aber nicht in den Hals.“

Was bereitet dem Unternehmer schlaflose Nächte?

Neben dem Marktmonitor ist Rick für das Mitgliedervorteilsprogramm verantwortlich. Dabei steht im Vordergrund, was den Unternehmer um den Schlaf bringt. „Wir wollen nicht zu viele Mitgliedervorteile anbieten, wir sind kein Supermarkt. Was wir anbieten, muss relevant sein und wirklich einen Unterschied machen können. Das liegt dann oft in der Beschleunigung von Prozessen oder der Digitalisierung. Denken Sie an Unterstützung beim Kauf oder Verkauf von Unternehmen, bei Allgemeinen Geschäftsbedingungen und Fördermitteln, aber auch bei Versicherungen und Fragen zum Finanzamt. Deshalb passt die Kilometererfassung von TrackJack so gut zu uns“, so Rick.

„Wir haben viele Unternehmer mit einer großen Anzahl an Mitarbeitern. In unserer Branche kommt man schnell auf Dutzende oder Hunderte von Mitarbeitern. Und dann spielen CO2-Emissionen und Mobilität eine Rolle, insbesondere angesichts der bevorstehenden Gesetzgebung.“

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